Overload


Das Overload erfolgt gleich nach der Wahrnehmung, da ein Overload durch eine Reizüberflutung, also durch die Wahrnehmung, ausgelöst wird. Also förmlich das, was man bei anderen Menschen als Nervenzusammenbruch bezeichnen würde. Doch ein Overload wird nicht durch ein tragisches Ereignis ausgelöst, was einem dann schwer auf der Seele liegt. Bei einem Overload können die Reize gar nicht mehr verarbeitet werden und strömen ungefiltert auf den Menschen ein.

Meine ersten Overloads hatte ich als Kleinkind, wenn ich Klamotten, insbesondere Oberteile, mit Elasthan anziehen musste. Später entstanden dann Overloads, wenn ich Schlafbesuch hatte, oder noch schlimmer, ich bei jemandem schlafen sollte. Zuerst nervt das Atmen des anderen einfach nur, aber später wird es gar nicht mehr verarbeitet. Mich dabei zu sehen, wäre bestimmt ziemlich schlimm. Ich fange an, zu schreien oder weinen, zu zittern oder zu krampfen.

Das einzige, was besser bei einem einfachen Overload als bei einem Nervenzusammenbruch ist, ist, dass man ja den Reiz in den meisten Fällen abstellen kann. Ein schlimmes Ereignis aber, lässt sich nicht so leicht verdrängen.
Es ist außerdem sinnvoll, den Reiz, der das Overload ausgelöst hat, über längere Zeit komplett zu vermeiden und sich auch nicht in geringerer Form ihm auzusetzen, da das Gehirn immer noch gespeichert hat, warum es der Person das letzte Mal so schlecht ging.

Ich bin der Meinung, dass man einem Menschen in der Overloadphase helfen sollte, den Reiz auszustellen, egal um welchen Preis. So wirklich nachvollziehen kann man als gesunder Mensch wohl nicht, wie sich ein Overload anfühlt. Aber genau diesen Menschen möchte ich sagen, dass es sehr schlimm ist und nur durch sofortige Reizausschaltung zu verbessern ist.